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Waschbär
Geschützte Wildtierart
Waschbär
Procyon lotor
Aussehen & Merkmale
Der Waschbär ist an seiner schwarzen Gesichtsmaske und dem geringelten Schwanz gut zu erkennen. Er wird 40 bis 70 Zentimeter lang, bis zu 9 Kilogramm schwer und ist damit deutlich kräftiger als ein Marder.
Lebensweise
Waschbären breiten sich in Deutschland stetig weiter aus und nutzen zunehmend Dachböden und Schornsteine als Tagesversteck. Sie sind geschickte, kräftige Kletterer, dämmerungs- bis nachtaktiv und bringen meist einmal im Jahr im Frühjahr Nachwuchs zur Welt.
Woran erkennt man einen Befall?
- Lautes Poltern und Trappeln, deutlich schwerer als bei einem Marder
- Kotansammlungen an festen Stellen (sogenannte Latrinen)
- Beschädigte Dachziegel oder Lüftungsgitter als Einstieg
- Sichtungen im Garten, oft in der Dämmerung
Ist Waschbär gefährlich?
Der Waschbär unterliegt dem Jagdrecht, darf aber ebenfalls nicht willkürlich getötet oder gefangen werden. Er kann erhebliche Schäden an Isolierung, Dacheindeckung und Zuleitungen verursachen und ist als kräftiges Tier auch bei direkter Begegnung mit Respekt zu behandeln.
Vergrämung statt Bekämpfung
- Prüfung auf Jungtiere vor jeder Maßnahme
- Gezielte Vergrämung des Quartiers
- Stabile, waschbärsichere Abdichtung aller Zugänge
Mehr zum Vorgehen im Detail finden Sie auf unserer Leistungsseite
Marder- & Wildtiervergrämung →
Vorbeugung
- Schornsteine und Dachluken mit Gittern sichern
- Mülltonnen verschließen, keine offene Futterstelle
- Regelmäßige Dachkontrolle auf Schäden
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