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Marder
Geschützte Wildtierart
Marder
v. a. Steinmarder (Martes foina)
Aussehen & Merkmale
Der Steinmarder wird etwa 40 bis 50 Zentimeter lang, hat graubraunes Fell und einen charakteristischen weißen Kehlfleck. Er ist schlank, wendig und ein exzellenter Kletterer.
Lebensweise
Steinmarder sind rein nachtaktiv, leben territorial und suchen gezielt warme, geschützte Hohlräume wie Dachböden auf. Sie bringen meist einmal im Jahr, im Frühjahr, Nachwuchs zur Welt und sind bekannt dafür, Dämmmaterial zu zerwühlen sowie Kabel im Motorraum von Fahrzeugen anzunagen.
Woran erkennt man einen Befall?
- Trappel- und Kratzgeräusche über der Zimmerdecke, meist nachts
- Strenger, moschusartiger Geruch im Dachboden
- Durchwühlte oder verschobene Dämmung
- Angenagte Kabel im Auto (typische Marderbiss-Schäden)
Ist Marder gefährlich?
Der Steinmarder ist eine geschützte Art – Fangen oder Töten ohne behördliche Ausnahmegenehmigung ist nicht erlaubt. Die eigentliche Gefahr liegt in den Sachschäden: durchwühlte Dämmung, angenagte Kabel und die damit verbundenen Folgekosten, etwa in Fahrzeugen oder am Dachstuhl.
Vergrämung statt Bekämpfung
- Quartiersuche und Bestimmung der Einstiege
- Vergrämung außerhalb der Jungenaufzucht
- Einwegsperren an allen Zugängen
Mehr zum Vorgehen im Detail finden Sie auf unserer Leistungsseite
Marder- & Wildtiervergrämung →
Vorbeugung
- Dachrand und Lüftungsöffnungen dauerhaft abdichten
- Äste in Dachnähe zurückschneiden
- Motorraum-Schutz bei parkenden Fahrzeugen
Puratect – Schädlings- & Hygienemanagement, Inhaber Alexander Schmid, ist für Sie da in Reutlingen, Tübingen und Stuttgart – zertifiziert, diskret und mit digitaler Dokumentation.