Mo-Sa 8:00-18:00 Uhr
Kontakt

Bestandskunde? Einsätze & Dokumentation im Kundenportal einsehen.

Kundenlogin

Startseite ›
Schädlingslexikon ›
Marder

Geschützte Wildtierart

Marder

v. a. Steinmarder (Martes foina)

Körperlänge 40–50 cmRein nachtaktivRevierbildend1 Wurf pro Jahr (Frühjahr)

Aussehen & Merkmale

Der Steinmarder wird etwa 40 bis 50 Zentimeter lang, hat graubraunes Fell und einen charakteristischen weißen Kehlfleck. Er ist schlank, wendig und ein exzellenter Kletterer.

Lebensweise

Steinmarder sind rein nachtaktiv, leben territorial und suchen gezielt warme, geschützte Hohlräume wie Dachböden auf. Sie bringen meist einmal im Jahr, im Frühjahr, Nachwuchs zur Welt und sind bekannt dafür, Dämmmaterial zu zerwühlen sowie Kabel im Motorraum von Fahrzeugen anzunagen.

Woran erkennt man einen Befall?

  • Trappel- und Kratzgeräusche über der Zimmerdecke, meist nachts
  • Strenger, moschusartiger Geruch im Dachboden
  • Durchwühlte oder verschobene Dämmung
  • Angenagte Kabel im Auto (typische Marderbiss-Schäden)

Ist Marder gefährlich?

Der Steinmarder ist eine geschützte Art – Fangen oder Töten ohne behördliche Ausnahmegenehmigung ist nicht erlaubt. Die eigentliche Gefahr liegt in den Sachschäden: durchwühlte Dämmung, angenagte Kabel und die damit verbundenen Folgekosten, etwa in Fahrzeugen oder am Dachstuhl.

Vergrämung statt Bekämpfung

  • Quartiersuche und Bestimmung der Einstiege
  • Vergrämung außerhalb der Jungenaufzucht
  • Einwegsperren an allen Zugängen

Mehr zum Vorgehen im Detail finden Sie auf unserer Leistungsseite

Marder- & Wildtiervergrämung →

Vorbeugung

  • Dachrand und Lüftungsöffnungen dauerhaft abdichten
  • Äste in Dachnähe zurückschneiden
  • Motorraum-Schutz bei parkenden Fahrzeugen

Puratect – Schädlings- & Hygienemanagement, Inhaber Alexander Schmid, ist für Sie da in Reutlingen, Tübingen und Stuttgart – zertifiziert, diskret und mit digitaler Dokumentation.