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Siebenschläfer
Streng geschützte Art
Siebenschläfer
Glis glis
Aussehen & Merkmale
Der Siebenschläfer ähnelt auf den ersten Blick einem kleinen, grauen Eichhörnchen mit großen, dunklen Augen und einem buschigen Schwanz. Mit 13 bis 19 Zentimetern Körperlänge ist er deutlich kleiner als Marder und Waschbär.
Lebensweise
Siebenschläfer verbringen bis zu acht Monate im Jahr im Winterschlaf und sind in den aktiven Monaten rein nachtaktiv. Sie sind hervorragende Kletterer und nisten bevorzugt in Rollladenkästen, Dachböden und ähnlichen Hohlräumen, oft überraschend nah am Wohnbereich.
Woran erkennt man einen Befall?
- Quietschende, kreischende Laute nachts aus Rollladenkasten oder Dach
- Nageschäden an Holz und Kabeln
- Kotspuren, ähnlich der Maus, aber etwas größer
- Unruhe im Spätsommer bei der Suche nach einem Winterquartier
Ist Siebenschläfer gefährlich?
Der Siebenschläfer steht unter strengem gesetzlichem Schutz, ein Fangen oder Töten ist daher nicht erlaubt. Sein lautes nächtliches Rufen wird häufig fälschlich für ein größeres Tier gehalten, was zu Verunsicherung führt. Sachschäden entstehen vor allem durch Nagen an Holz und Kabeln im Quartier.
Vergrämung statt Bekämpfung
- Genaue Artbestimmung, da eine Verwechslung mit Mardern häufig ist
- Vergrämung außerhalb des Winterschlafs
- Abdichtung von Rollladenkästen und Dachanschlüssen
Mehr zum Vorgehen im Detail finden Sie auf unserer Leistungsseite
Marder- & Wildtiervergrämung →
Vorbeugung
- Rollladenkästen mit Bürstendichtungen sichern
- Dachrandabschlüsse regelmäßig prüfen
- Bäume und Sträucher mit Hausanschluss zurückschneiden
Puratect – Schädlings- & Hygienemanagement, Inhaber Alexander Schmid, ist für Sie da in Reutlingen, Tübingen und Stuttgart – zertifiziert, diskret und mit digitaler Dokumentation.