Steinmarder & Waschbär fachgerecht vergrämen.
Diese beiden Tiere sind gesetzlich geschützt – bekämpfen dürfen wir sie nicht, vergrämen und dauerhaft aussperren dagegen schon. Wir finden die Ursache, vertreiben die Tiere tierschutzkonform und dichten Ihr Gebäude ab, damit es dabei bleibt. Für Privat und Gewerbe in Reutlingen, Tübingen und Stuttgart.
Beide Arten stehen unter gesetzlichem SchutzVergrämen statt bekämpfen
Steinmarder und Waschbär sind nach Bundesjagd- bzw. Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Das bedeutet konkret:
Was nicht erlaubt ist
- Töten, Fangen oder Verletzen der Tiere ohne behördliche Ausnahmegenehmigung
- Vergrämung während der Aufzuchtzeit von Jungtieren
- Zerstörung von Nestern/Quartieren mit Jungtieren
Was wir stattdessen tun
- Fachgerechte Vergrämung mit Duft-, Licht- oder Schallreizen
- Einwegsperren, die Tiere raus-, aber nicht wieder reinlassen
- Dauerhafte Abdichtung aller Zugänge nach erfolgreicher Vergrämung
Warum das für Sie wichtig ist: Selbst durchgeführte Bekämpfungsversuche (z. B. Gift oder Fallen) sind bei diesen Arten nicht nur wirkungslos, sondern oft auch rechtswidrig. Wir kennen den aktuellen Rechtsrahmen genau und arbeiten ausschließlich mit zulässigen Vergrämungsmethoden – damit Sie rechtlich auf der sicheren Seite sind.
Diese Tiere vergrämen wir
Der Steinmarder ist der häufigste Grund für nächtliche Geräusche im Dachboden. Er sucht gezielt warme, geschützte Hohlräume auf – und ist bekannt dafür, Dämmmaterial zu zerwühlen sowie Kabel im Motorraum von Fahrzeugen anzunagen.
Typische Anzeichen
- Trappel- und Kratzgeräusche über der Zimmerdecke, meist nachts
- Strenger, moschusartiger Geruch im Dachboden
- Durchwühlte oder verschobene Dämmung
- Angenagte Kabel im Auto (typische Steinmarderbiss-Schäden)
Unser Vorgehen
- Quartiersuche & Bestimmung der Einstiege
- Vergrämung außerhalb der Jungenaufzucht
- Einwegsperren an allen Zugängen
Vorbeugung
- Dachrand & Lüftungsöffnungen dauerhaft abdichten
- Äste in Dachnähe zurückschneiden
- Motorraum-Schutz bei parkenden Fahrzeugen
Waschbären breiten sich in Deutschland stetig weiter aus und nutzen zunehmend Dachböden und Schornsteine als Tagesversteck. Sie sind geschickt, kräftig und können erhebliche Schäden an Isolierung, Dacheindeckung und Zuleitungen verursachen.
Typische Anzeichen
- Lautes Poltern und Trappeln, deutlich schwerer als ein Steinmarder
- Kotansammlungen an festen Stellen (Latrinen)
- Beschädigte Dachziegel oder Lüftungsgitter als Einstieg
- Sichtungen im Garten, oft dämmerungsaktiv
Unser Vorgehen
- Prüfung auf Jungtiere vor jeder Maßnahme
- Gezielte Vergrämung des Quartiers
- Stabile, waschbärsichere Abdichtung aller Zugänge
Vorbeugung
- Schornsteine & Dachluken mit Gittern sichern
- Mülltonnen verschließen, keine offene Futterstelle
- Regelmäßige Dachkontrolle auf Schäden
In vier Schritten dauerhaft tierfrei
Artbestimmung
Wir stellen sicher, um welches Tier es sich handelt – Grundlage für alles Weitere.
Quartierprüfung
Wir prüfen auf Jungtiere und legen den rechtlich zulässigen Zeitpunkt fest.
Vergrämung
Fachgerechte, tierschutzkonforme Vergrämung mit Einwegsperren.
Dauerhafte Abdichtung
Alle Zugänge werden stabil verschlossen, damit das Tier nicht zurückkehrt.
Fragen zur Steinmarder- & Waschbärvergrämung
Darf ich einen Steinmarder nicht einfach selbst fangen?
Nein, nicht ohne Weiteres. Steinmarder und Waschbär sind geschützt – Fangen oder Töten ohne behördliche Ausnahmegenehmigung ist rechtswidrig. Erlaubt und wirksam ist die fachgerechte Vergrämung mit anschließender Abdichtung, die wir für Sie übernehmen.
Was passiert, wenn im Dachboden schon Jungtiere sind?
Während der Aufzuchtzeit darf nicht vergrämt werden. Wir prüfen das vorab und planen die Maßnahme, wenn nötig, auf einen späteren, zulässigen Zeitpunkt – Ihre Sicherheit vor Schäden hat dabei trotzdem Priorität, etwa durch vorbereitende Beratung.
Wie schnell kommt das Tier zurück, wenn ich nur vergräme?
Ohne Abdichtung sehr wahrscheinlich schnell – Steinmarder und Waschbär sind ortstreu und kehren gern in bekannte Quartiere zurück. Deshalb ist die dauerhafte Abdichtung aller Zugänge bei uns fester Bestandteil jeder Vergrämung, nicht nur die Vertreibung selbst.
Wie unterscheide ich Steinmarder und Waschbär im Dachboden?
Grober Anhaltspunkt: Der Waschbär ist deutlich schwerer, sein Poltern und Trappeln entsprechend lauter, zudem hinterlässt er oft feste Kotstellen (Latrinen). Der Steinmarder ist leichter, huscht eher trippelnd über die Decke und ist häufig an seinem strengen, moschusartigen Geruch zu erkennen. Eine sichere Bestimmung braucht aber einen Blick vor Ort – im Zweifel einfach kontaktieren, wir klären das bei der Begehung.
Was kostet eine Vergrämung?
Das hängt vor allem vom Umfang der nötigen Abdichtungsarbeiten ab, nicht nur von der Vergrämung selbst. Nach einer Ersteinschätzung vor Ort erhalten Sie ein transparentes Angebot aus Anfahrt, Material und Arbeitszeit.
Geräusche im Dachboden? Wir klären das.
Fachgerechte Artbestimmung, rechtssichere Vergrämung und dauerhafte Abdichtung – aus einer Hand.